Seroquälmärchen

Ein Buch von Jennifer Sonntag

mit Illustrationen von Franziska Appel

Über das Buch

Zu allen Zeiten wurden Märchen erzählt, nicht immer spielen sie im Wald, manchmal spielen sie auch in der Psychiatrie, in urbanen, von Menschen und für Menschen geschaffenen Räumen mit nüchternem Interieur. Es ist eingeschütztes Reich mit nach außen »fast« undurchdringlichen Pforten, mit angeschrägten Fenster- und Türklinken und ohne andere gefährliche Dinge, die zum Eskapismus im entleibenden Sinne einladen. So bleibt scheinbar nur die Flucht in eine Traumwelt, in der sich Patientenzimmer zu wundersamen Feenbehausungen und Buntstifte zu Zauberstäben wandeln. Das Antidepressivum wird zum magischen Elixier, besitzt aber auch hier eine Ambivalenz, wie man sie aus althergebrachten Märchen kennt.

Jennifer Sonntag über die Bilder

Besonders möchte ich mich bei meiner Kreativpartnerin und Freundin Franziska Appel bedanken, die meinem Märchen mit ihren Stiften Farben und Konturen schenkte, Zeichnungen ganz nach meinen Gedankenbildern so, wie sie auch in einer Psychiatrie hätten entstehen können.

Galerie

Da das Buch in schwarz-weiß gedruckt ist, soll diese Galerie einen Einblick in die farbigen Originalbilder bieten.